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Erfahren Sie, warum Diesel teurer wird: Die überraschenden Änderungen, die alle Autofahrer betreffen!

In einem neuen Schritt zur Förderung umweltfreundlicherer Praktiken hat die Regierung beschlossen, die Besteuerung von Diesel anzuheben und die von Benzin zu senken. Dieses Manöver ist Teil einer breiteren Strategie, um die umweltschädlichen Steuersubventionen zu reduzieren, wie von der Europäischen Union gefordert. Der Prozess zielt darauf ab, die aktuellen Unterschiede in den Besteuerungssätzen von Diesel und Benzin bis 2030 auszugleichen.

Hintergrund der Steueranpassungen

Während Diesel in der Vergangenheit als umweltfreundlicher angesehen wurde, da er weniger CO2 ausstößt als Benzin, wurden seitdem Erkenntnisse über seine höheren Emissionen von Schadstoffen wie Stickoxiden (NOx) und Feinstaub bekannt. Diese Erkenntnisse haben zu einer Neubewertung der steuerlichen Behandlung von Diesel geführt.

Historisch wurde Diesel aufgrund seiner Kraftstoffeffizienz und stärkeren Nutzung im Gütertransport, vorwiegend bei Lastwagen und Lieferwagen, steuerlich begünstigt. Eine niedrigere Besteuerung half, die Transportkosten und letztlich die Kosten für Waren, die an Verbraucher weitergegeben werden, zu minimieren.

Der europäische Einfluss

Die Europäische Union hat ähnliche Reformen gefordert, um schädliche Subventionen, die als Umweltverschmutzer angesehen werden, zu reduzieren. Diese Form der Unterstützung, die der Dieselgenuss genießen darf, wird als umweltschädliche Subvention oder SAD bezeichnet. Laut den neuesten Daten von Legambiente beläuft sich der Unterschied in der Besteuerung zwischen Diesel und Benzin auf 3,1 Milliarden Euro.

Die Steuerreformen sollen die Dieselsteuer schrittweise um 1 bis 1,5 Cent pro Jahr anheben, während die Benzinsteuer um einen gleichwertigen Betrag reduziert wird. Diese Veränderungen sollen letztlich beide Steuern auf 0,6725 €/l anpassen, was gegenüber den bestehenden Sätzen von 0,6174 €/l für Diesel und 0,7284 €/l für Benzin eine Veränderung darstellt.

Auswirkungen auf Fahrzeugbesitzer

Dieser Ansatz, der ab 2026 in Kraft treten soll, wird voraussichtlich die jährlichen Kosten für Dieselbesitzer um 15 bis 22 Euro erhöhen. Das Gesetzesvorhaben muss noch vom Parlament genehmigt werden, um wirksam zu werden.

Die umfassendere Strategie zielt darauf ab, die Effizienz des Steuersystems zu verbessern und die Energiewende sowohl national als auch europaweit zu unterstützen. Die Verbraucher müssen sich auf diese Änderungen einstellen und möglicherweise ihre Budgets entsprechend anpassen, um mit den neuen Steuerregelungen umzugehen.

Zusammensetzung der Kraftstoffpreise

Es ist wichtig zu verstehen, dass Kraftstoffpreise aus mehreren Bestandteilen bestehen: Umsatzsteuer, Großhandelspreise, Margen und direkten Verbrauchssteuern wie den Akzisen. Im Endeffekt machen die Steuern einen erheblichen Anteil an den gesamten Kraftstoffkosten aus – 58,6 % bei Benzin und 55,1 % bei Diesel.

Diese Anpassungen sind Teil eines breiteren Plans zur Erneuerung der Steuerstruktur des Landes, um auf umweltfreundlichere Alternativen zu drängen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Ob diese Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse bringen, bleibt abzuwarten, doch sie markieren einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Verkehrsökonomie.

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